Ein Artikel von: Jenny Krick
HDTV lockt mit Qualität und Vorteilen. Jedoch kommt es nicht allein ins heimische Wohnzimmer. Daher muss beim Kauf der benötigten Geräte einiges beachtet werden.
Für den Genuss von detailreichen und gestochen scharfen Bildern braucht man sowohl einen HDTV-Receiver als auch Empfangsgeräte, die diese neue Art von Signalen verstehen.
Die Auflösung der Endgeräte sollte mindestens 1280 mal 720 Bildpunkte betragen. Die heute immer noch angebotenen Geräte mit niedrigen Auflösungen sind nicht zukunftsfähig. Deshalb empfehlen wir Ihnen, auf den Kauf dieser Geräte zu verzichten. Ein Blick in frühere Prospekte ließ vermuten, dass der Markt mit HDTV-Geräten geradezu überschwemmt wird. Doch bei der Auswahl des Gerätes ist Vorsicht geboten. Oft entspricht die physikalische oder native Auflösung der Geräte nicht die Mindestanforderung von HD. Auch angebotene Plasmabildschirme liegen unter der Qualität des heutigen Fernsehstandards (PAL) und angegebene Auflösungen von LC-Displays erfüllen oft nicht die Anforderung, da sie das Panoramaseitenverhältnis von 16:9 nicht in vollem Maße unterstützen.
Wenn Sie sich für ein Gerät mit hoher reeller Auflösung entscheiden , steht nun dem neuen Fernsehspaß nichts mehr im Weg. Dies ist jedoch nur scheinbar richtig. Aktuelle Blockbuster in Kinoqualität können dennoch nicht angeschaut werden, wenn die neuen Kopierschutzbestimmungen nicht eingehalten worden sind.
Blu-ray-Disc oder HD-DVD haben Marktreife erlangt und somit besteht die Befürchtung, dass bei Pay-TV und qualitativ hochwertigem Fernsehempfang ein neues Tor für Raubkopierer geöffnet wird. Somit entstand ein neuer Kopierschutz: der HDCP (high-bandwidth digital-content protection). Vor allem die Filme aus den USA werden mit diesem Schutz ausgestrahlt. HDTV-Reciever müssen also HDMI und HDCP unterstützen.
Diese Anforderungen gelten natürlich auch für die Wiedergabegeräte. Es sind heute immer noch Geräte erhältlich, die HDCP nicht unterstützen - Vermeiden Sie bitte diesen Fehlkauf.
Bei HDTV-fähigen Bildschirmen sind jedoch noch weitere Eigenschaften zu beachten. Korrekte Farbwiedergabe und ausreichende Leuchtstärke sind hierfür nur zwei Beispiele.
HD-Geräte müssen auch weiterhin die alte Fernsehnorm darstellen können. Diese Umwandlung des PAL-Signals für die Darstellung auf einem digitalen Bildschirm wird heute immer noch in recht unterschiedlicher Qualität vorgenommen. Im schlimmsten Fall ist die Darstellung des Bildes schlechter als bei herkömmlichen Fernsehgeräten.
Ein weiterer Aspekt sollte bei dem Kauf eines Plasmabildschirms beachtet werden. Ein 50-Zoll Bildschirm ist für einen Betrachtungsabstand von 5-6 Metern geeignet. Sofern dieser Abstand im heimischen Wohnzimmer wesentlich unterschritten wird, ist vom Kauf dieses Gerätes abzuraten. Denn Plasmabildschirme verfügen nicht über eine hohe Auflösung und somit wird der Fernsehspaß bei geringem Abstand zum Wettstreit des Pixelzählens.
zurück
Willkommen bei Novamedia News & Trends